Ein Gewährsmann teilte am Donnerstag AP mit, der "King of Pop" sei in einem Krankenhaus gestorben. Unter dramatischen Umständen wurde Michael Jackson in die Uni-Klinik von Los Angeles gebracht. Ein Feuerwehrsprecher sagte der Zeitung "Los Angeles Times", der 50-Jährige habe nicht mehr geatmet, als Rettungssanitäter gegen 14.12 Uhr (Ortszeit) ihn in seinem Haus abgeholt hätten. Er soll einen Herzstillstand erlitten haben.
Die Sanitäter nahmen nach seinen Angaben eine Herz-Lungen-Reanimation vor und brachten ihn in die Uni-Klinik, die nur wenige Minuten von seinem Haus entfernt liegt. Dort fiel er ins Koma. Kurz darauf kamen die ersten Meldungen seines Todes. Um 15.15 Uhr (Ortszeit) sollen Ärzte den Tod des Künstlers festgestellt haben.
Die erste Meldung über die Einlieferung Jacksons ins Krankenhaus kam gegen 23 Uhr unserer Zeit von dem Web-Portal "TMZ.com". Die Promi-Seite berichtete wenig später, Michael Jackson sei tot. Auch die "Los Angeles Times" sowie die Nachrichtenagentur AP meldeten, der Popstar sei gestorben.
Der Eingang zur Notaufnahme der Klinik wurde unterdessen von der Polizei abgeriegelt. Ein Anwalt Jacksons, Londell McMillan, sagte, er habe keine Informationen über den Gesundheitszustand seines Mandanten.
Der Vater des "King Of Pop", Joe Jackson, hatte zuvor laut einem Bericht der Website "E! Online" gesagt, Michael Jackson habe einen Herzinfarkt erlitten. Er sei "nicht ok". Seine Mutter sei bereits im Krankenhaus. Jacksons Manager war nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.
Musikproduzent Quincy Jones zeigte sich gegenüber der "New York Times" am Boden zerstört: "Ich habe meinen kleinen Bruder heute verloren - und einen Teil meiner Seele", sagte Jones. Er produzierte mit Michael Jackson die Alben "Off the Wall" (1979), "Thiller" (1982) und "Bad" (1987).
Mitte Mai hatte Jackson die ersten vier Konzerte seines für Juli geplanten Comebacks in London auf spätere Termine verschoben. Der erste Auftritt sollte statt am 8. erst am 13. Juli stattfinden. Die drei folgenden Konzerte wurden auf das Frühjahr 2010 verschoben. Bis Frühjahr 2010 sollten insgesamt 50 Konzerte stattfinden. Der Konzertveranstalter AEG Live hatte erklärte, die Entscheidung habe nichts mit der Gesundheit des Musikers zu tun.



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